+ News
+ Introduction
+ History
+ Dive Watch Reviews
+ Crown Types
+ Bezel History
+ Watch Names
+ Collectors’ Guide
+ Signs
+ Collectors
+ Overhauls
+ Web Survey
+ Rolex Purchase
+ Women
+ Toy Story
+ Gallery
+ Links |
Nomen est Omen?
Die „Herrin der See“ (Seamaster) war Nichtschwimmerin und brauchte rund ein Jahrzehnt, bis sie in der anfänglichen Dress Watch Kollektion auch als echte Taucheruhr zu finden war - um dann trotz der "300" Bezeichnung "nur" bis 200m tauchen zu können; das Submarine als passende Bodengravur ist nicht etwa bei der gleichnamigen Rolex zu finden; sondern bei der
IWC Aquatimer. Und was hier stark nach dem Atom-U-Boot Nautilus und deren Rekordfahrt aussieht, wurde eigentlich durch JLC gewürdigt. Dafür experimentierte Rolex ausgiebig mit dem Forschungstauchboot „Trieste“, welches ironischerweise auch gesunkene U-Boote erforschte.
Bei Breitling und Zodiac kann man sich beim Schwimmen einen Seawolf holen, bei Doxa und Atlantic gibt's den Seahunter dagegen. In Grenchen wurde auch auf den Namen SuperOcean getauft, während die IWC Ocean 2000 mit den identischen Tiefenangaben nicht weniger super war. Dafür erhielt in Schaffhausen eine Taucheruhr den Namen Deep One, die dann aber wieder 1900m weniger tief sinken konnte als ihr Sparring-Partner
Aquatimer.
Der Seahawk ist nicht nur ein besonders schützenswerter Raubvogel, GP traut ihm auch zu, dass er sich unter Wasser in seinem Element fühlt. Blancpains „Fünfzig Faden“ schafft’s heute immerhin 207m tiefer bis auf 300m, und wer nur mit einem „Snorkel“ (Bulova) die maximale Tauchtiefe von 666ft erreicht, dürfte mit grosser Wahrscheinlichkeit tatsächlich dem Leibhaftigen begegnen, ein echter DeepSeaAlarm (JLC) also. Oder sich ab 100m Tauchtiefe eine gefährliche Aqualung (Blancpain) zuziehen.
Und wo Aqualand (Citizen) liegt, ist bis heute unbekannt. Aber wer weiss, vielleicht hilft ja der Sherpa Diver (Enicar) bei der Suche, sollte er sich ausnahmsweise nicht auf einer Bergtour befinden...
|
 |